Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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29.10.2019

Für einen besseren Übergang von der Kita zur Grundschule: Fortbildung vermittelte Fachwissen für die Sprachförderung bei Vorschulkindern

13 zertifizierte Sprachexpertinnen für Sprachbildung und Sprachförderung schlossen kürzlich das Vertiefungsmodul „Heidelberger Interaktionstraining für pädagogische Fachkräfte zur alltagsintegrierten vorschulischen Sprach- und Literacyförderung" erfolgreich ab.


Absolventinnen der Fortbildung mit Einrichtungsleiterinnen, der Dozentin Brigitte Degitz (4.v.r.), Martina Kurre (3.v.r.) und Roswitha Störmer (6.v.r.), Fachberaterinnen für Sprachbildung und Sprachförderung beim Beratungs- und Therapiezentrum der AWO, Nicole Rieken vom Jugendamt (2.v.r.) sowie unsere Fachbereichsleiterin Sabine Kasimir (rechts).

Absolventinnen der Fortbildung mit Einrichtungsleiterinnen, der Dozentin Brigitte Degitz (4.v.r.), Martina Kurre (3.v.r.) und Roswitha Störmer (6.v.r.), Fachberaterinnen für Sprachbildung und Sprachförderung beim Beratungs- und Therapiezentrum der AWO, Nicole Rieken vom Jugendamt (2.v.r.) sowie unsere Fachbereichsleiterin Sabine Kasimir (rechts).

In Kooperation haben der Landkreis Leer, das Beratungs- und Therapiezentrum der AWO, das Zentrum für Lernen und Entwicklung Heidelberg und wir die Schulung durchgeführt.

Als Dozentin konnte Brigitte Degitz vom Zentrum für Entwicklung und Lernen in Heidelberg gewonnen werden. Aufbauend auf Inhalte des Heidelberger Interaktionstrainings (HIT) vermittelte sie spezifisches sprachförderliches Fachwissen und Strategien explizit für Vorschulkinder. Dabei standen Kompetenzen im Mittelpunkt, die einen erfolgreichen Übergang vom Kindergarten in die Grundschule ermöglichen: Gutes Sprachverständnis, differenzierter aktiver Wortschatz, komplexe grammatikalische Fähigkeiten, Fähigkeit zum Erzählen und bildungssprachliche Kompetenzen. Außerdem nahm das Thema Literacy (Schriftspracherwerb) in seiner gesamten Bandbreite eine große Rolle ein. Neben einem theoretischen Input gab es hierbei einen hohen Praxisbezug.

Mit der Fortbildung knüpfte Degitz an den Kompetenzen und Erfahrungswerten der Teilnehmerinnen an. Altbewährte Sprachfördermethoden wurden unter neuen Gesichtspunkten beleuchtet und neu bewertet. Im Fokus der Schulung stand die Interaktion Fachkraft-Kind als Schlüsselstelle effektiver alltagsintegrierter Sprachbildung und Sprachförderung. Als einen entscheidenden Faktor sieht Degitz hierbei die Bewusstwerdung des eigenen Sprachverhaltens.

Zum Abschluss der Fortbildung wurden die teilnehmenden Kindertagesstätten der Langzeitausbildung mit einer HIT-Zertifizierung ausgezeichnet. Aufgabe der HIT-Sprachexpertinnen ist es nun, die alltagsintegrierte Sprachbildung und -förderung in ihren Einrichtungen verankern. Zur Unterstützung planen wir gemeinsam mit dem Beratungs- und Therapiezentrum der AWO künftig Netzwerktreffen zum Erfahrungsaustausch.


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