Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Ausstellungseröffnung: Umbruch Ost (Neu)

( Die Veranstaltung ist für das Frühjahr 2020 geplant. )

Es fehlt - in Ost wie in West - an Wissen sowie an einem unvoreingenommenen Diskurs über die Zeitgeschichte der deutschen Einheit nach 1990, der Klischees hinterfragt und nicht zuletzt im Westen ein Bewusstsein für das Ausmaß der Umbruchserfahrungen stiftet, die in der ostdeutschen Gesellschaft fortwirken.

Hier setzt die Ausstellung “Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel” an. Die Ausstellung thematisiert mit Bildern und Texten die Erwartungen und das Vertrauen, das die Ostdeut-schen mit der Wiedervereinigung verbunden hatten. Sie ruft die innerdeutsche Solidarität und Hilfsbereitschaft in Erinnerung, die die Anfangszeit prägten. Die Schau erzählt von den Neuanfängen und Aufbrüchen, wie auch vom Willen, die SED-Diktatur aufzuarbeiten. Sie dokumentiert die Verzweiflung, die mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch und dem Anstieg der Arbeitslosigkeit einherging und die Verlusterfahrungen und Ängste, die die 1990er Jahre in Ostdeutschland prägten. Themen sind die Gleichzeitigkeit von Sanierung und Rückbau der ostdeutschen Städte, die Situation der Frauen und Familien, eine Jugendkultur zwischen Techno, Punk und Rechtsradikalismus. Themen sind Ressentiments, bis hin zu politischer Gewalt, aber auch die Frage nach Identitätsstiftern, das Miteinander mit den östlichen Nachbarn, der Aufbau Ost und seine Ergebnisse wie auch die neuen gesellschaftlichen Spaltungen, die in den letzten Jahren zu verzeichnen waren.

Autor der Ausstellung ist der Historiker und Buchautor Stefan Wolle, wissenschaftlicher Direktor des Berliner DDR-Museums und einer der besten Kenner der ostdeutschen Zeitgeschichte nach 1945. Stefan Wolle verantwortet zugleich die Bildauswahl, bei der er auf die Fachberatung der schwedischen Fotografin Ann-Christin Jansson und dem Berliner Fotografen Harald Hauswald zurückgreifen konnte.

Jede Ausstellungstafel präsentiert sieben Bilder renommierter Fotografen, erläuternde Bildlegenden sowie einen feuilletonistischen Ausstellungstext im Umfang von 1000 Zeichen. QR-Codes verlinken zu Zeitzeugenvideos, die der Ausstellung eine zusätzliche multimediale Dimension verleihen.

Weitere Informationen:
www.umbruch-ost.de

#klimafit - Klimawandel vor unserer Haustür! Was kann ich tun? (Neu)

( ab 04.03.2020, 18.00 Uhr, VHS Blinke 55; Raum H )

Rund um den Globus fordern Menschen, unter anderem im Rahmen von „Fridays for Future“, ein entschlossenes Handeln für mehr Klimaschutz von der Politik. Dass die Auswirkungen des Klimawandels auch Deutschland betreffen, merken wir immer deutlicher, beispielsweise: vermehrte Hitzetage über 30 Grad, Dürren, Starkniederschlagsereignisse oder durch den steigenden Meeresspiegel.

Klimaschutz und Klimaanpassung sind eine zentrale Aufgabe der Kommunen. Um diese Aufgaben wahrnehmen zu können, braucht die Kommune Bürgerinnen und Bürger, die sich gemeinschaftlich engagieren, mit den Hintergründen vertraut machen und wissen, wie sie sich in ihrem persönlichen Umfeld schützen und anpassen können.

Diese Informationen vermittelt der innovative Kurs „klimafit“. An sechs Kursabenden macht Sie „klimafit“ mit den wissenschaftlichen Grundlagen zum Thema Klima und Klimawandel vertraut. Der Fokus liegt auf Veränderungen, die der Klimawandel in Deutschland und in Ihrer Region herbeiführt. Darüber hinaus will der Kurs Anregungen zum gemeinsamen Handeln und effektiven Klimaschutz geben.

Der WWF Deutschland und der Helmholtz-Forschungsverbund Regionale Klimaänderungen (REKLIM) haben diesen Kurs entwickelt, gefördert wird das Projekt durch die Robert Bosch Stiftung und die Klaus Tschira Stiftung. Die erfolgreiche Teilnahme wird am Ende des Kurses mit einem Zertifikat ausgezeichnet.

Linke Tour - rechte Tour -Vorurteile u. Realitäten über Motorradfahrer/innen BU

( ab 31.08.2020, 11.00 Uhr, Leer, Rabbiner Manfred Gans Jugendherberge, Süderkreuzstr. 7 )

Bildungsurlaub für Motorradfahrer*innen

Motorradfahrer*innen sind in erster Linie Verkehrsteilnehmer*innen. Dass sie darüber hinaus gesellschaftliche Zuschreibungen ertragen müssen, ist eine andere Sache. Diese reichen von politischer Einordnung bis hin zu kriminellen Verdächtigungen. In Gruppen auftretend, können sie durchaus Angstzustände und panische Reaktionen hervorrufen. Wir möchten mit unserem Seminar den Hintergründen solcher Bilder an Beispielen der rechten und linken Szene nachspüren, aber auch offensive Korrekturen am öffentlichen Bild des Motorradfahrers vornehmen und uns dort, wo es sinnvoll und notwendig ist, auch distanzieren von verfehlten Aktivitäten. Hilfe dazu liefern Beiträge aus der Fachwelt, aus Motorradclubs, von der Polizei oder aus den unverkrampften Sichtweisen unserer niederländischen Nachbarn. Gleichzeitig gehen wir den verkehrssichernden Einflüssen nach, die Motorradfahrer*innen mit der Arbeit des "Instituts für Zweiradsicherheit" leisten.
Gemeinsame Motorradexkursionen gehören zum Veranstaltungsprogramm. Teilnehmende müssen daher ein eigenes Fahrzeug mitbringen oder einen Platz als Sozius/Sozia vorweisen können.

Information und Anmeldung: VHS Leer e.V., Haneburgallee 8, 26789 Leer, Telefon: 0491 / 92 992 0, Email: maass@vhs-leer.de

Wichtige Information: Aufgrund der großen Nachfrage weisen wir auf unseren weiteren Motorrad-Bildungsurlaub" Europa in der deutsch-niederländischen Region " hin.

Die 1920er Jahre - Politik, Gesellschaft und Kultur (neu)BU

( ab 02.11.2020, 8.30 Uhr, VHS Blinke 55; Raum H )

Wildes Nachtleben und künstlerische Blüte: die 1920er-Jahre gelten als Sehnsuchtsort. Es war aber auch ein „Tanz auf dem Vulkan“: Hyperinflation und politische Instabilität ließen die Menschen damals nicht zur Ruhe kommen. Außenseitern wurde die Möglichkeit gegeben, Stellungen in Gesellschaft, Geschäftsleben und Politik einzunehmen, die ihnen bislang versagt worden waren. Und dieser Umbruch gab dieser Zeit ihren eigenartigen, einzigartigen Charakter: lebhaft, oft hektisch; produktiv, aber auch gefährdet. Kurzum: die 1920er-jahre waren die Roaring Twenties – eine faszinierende Zeit für Künstler, Politiker, Ganoven, Weltverbesserer und Propheten.
Wir werden die 1920er-Jahre in all ihren Facetten kennen lernen: die Musik, die Kunst, politische Ereignisse, Skandale und „Babylon Berlin“. Darüber hinaus wollen wir Vergleiche zur heutigen Zeit anstellen: stehen wir heute vor ähnlich unruhigen Zeiten? Ist die einstige Mischung von Rausch und Ratio, von Aufbruch und Zweifel, Traum und Verführung jetzt doch ein aktuelles Zeitgeistgefühl?

Kuba - neuer Aufbruch einer facettenreichen Gesellschaft (BU) neu

( ab 23.11.2020, 11.00 Uhr, Leer, Rabbiner Manfred Gans Jugendherberge, Süderkreuzstr. 7 )

Bildungsurlaub

Kuba – die größte der Antilleninseln mit einzigartiger Geschichte: Knotenpunkt im spanischen Kolonialreich, erdrückende Abhängigkeit von den USA, dann Aufbruch der Revolution 1959, „Sonderperiode in Friedenszeiten“ nach dem Ende der UdSSR, heute vorsichtige Neuorientierung.
Welche politischen Spannungen, aber auch Spielräume bestehen zwischen autoritär geprägtem Zentralismus und Partizipation einer hochqualifizierten und zunehmend digital vernetzten Bevölkerung von unten? Wie können die mit der wirtschaftlichen Liberalisierung freigesetzten Marktkräfte so eingefangen werden, dass sie auch eine sozial gerechte Entwicklung des Landes ermöglichen?
Welche Wirkung hat dabei der seit Trumps Amtsantritt wieder zunehmende Druck der USA auf Kuba? Welche Anregungen kann ein Land für den Süden, aber vielleicht auch für den Norden geben, dass beim Human Development Index der UNO den reichen Industriestaaten vergleichbar dasteht, dafür aber deutlich weniger Ressourceneinsatz benötigt?


Information und Anmeldung: VHS Leer e.V., Haneburgallee 8, 26789 Leer, Telefon: 0491 / 92 992 0, Email: maass@vhs-leer.de

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Kontakt

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und den Kreis Leer e.V.
Haneburgallee 8
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Tel.: 0491 - 92 99 2-0
Fax: 0491 - 92 99 2-10
E-Mail: info(at)vhs-leer.de

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Vormittags:
Mo. – Fr.  08.00 – 12.00 Uhr

Nachmittags:
Mo., Di. u. Do. 14.00 – 16.30 Uhr
Mi. 14.00 – 16.00 Uhr

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