Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Ostfriesische Spieleabende in der Haneburg

( ab Fr., 18.8., 19.00 Uhr, Haneburg, Saal II )

Was wäre das Leben ohne Spiele?

Lust auf einen Spieleabend? Wir treffen uns regelmäßig in der Haneburg. Beim Spieleabend werden neue Spiele ausprobiert oder bekannte Spiele
in lockerer Umgebung gespielt. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Ob anspruchsvolle Spiele, kurze Spiele, einfache Spiele, Party Spiele - bei uns wird alles gespielt - Hauptsache es macht Spaß! Natürlich können auch eigene Spiele mitgebracht werden. Schauen sie rein – wir freuen uns.

Infos und aktuelle Termine finden sie im Internet unter:
www.spielefreunde-leer.de oder im
Spielraum, Mühlenstraße 46, 26789 Leer

Wir spielen! (JVHS)

(Hesel, ab Sa., 21.10., 15.00 Uhr, Hesel, Villa Popken, Leeraner Str. 1 )

3. Spielenachmittag in Kooperation mit "Spölen & Proten Hesel"
An diesem Nachmittag wollen wir in lockerer Atmosphäre Spaß haben. Und Spielen macht Spaß, lenkt von allerlei ab und stärkt die Gemeinschaft. Es können auch Spiele mitgebracht werden. So soll auch für Jede/n etwas dabei sein.

Jazz: KaMa Quartet with Nippy Noya

( ab Sa., 4.11., 20.00 Uhr, Kulturspeicher, Wilhelminengang )

Katharina Maschmeyer – Tenorsaxofon, Sopransaxofon & Bassklarinette
Nils Pollheide – E-Gitarre, akustische Gitarre & E-Bass
Philipp Rüttgers – Keyboard & Klavier
Jens Otto – Schlagzeug
Nippy Noya – Perkussion

Die Studioaufnahmen im Dezember 1964 sollen nur einen Tag gedauert haben. Das dann bereits wenige Wochen später veröffentlichte Album gilt als einer der größten Meilensteine der Jazzgeschichte: John Coltranes majestätische Suite »A Love Supreme«, bestehend aus den vier Teilen »Acknowledgement«, »Resolution«, »Pursuance« und »Psalm«, eingespielt in der Besetzung John Coltrane (Tenorsaxofon), McCoy Tyner (Klavier), Jimmy Garrison (Kontrabass) und Elvin Jones (Schlagzeug).

Katharina Maschmeyer hat dieses Meisterwerk zum ersten Mal mit 16 gehört. Durch Coltrane kommt sie zum Jazz. 2016 wagt die in Osnabrück lebende Musikerin etwas, was auch schon andere vor ihr probiert haben. Sie geht mit ihrem langjährigen Quartett ins Studio und covert »A Love Supreme«. Als Gastmusiker mit dabei ist der in Indonesien geborene Perkussionist Nippy Noya. Und weil es mit ihm so gut funktioniert, wird gleich noch ein anderer Klassiker der Jazzgeschichte eingespielt: »The Creator Has A Masterplan« von Pharaoh Sanders.

Herausgekommen ist ein Album, das, so Ralf Döring von der Neuen Osnabrücker Zeitung, »fast schon unverschämt selbstbewusst« klinge, »ein bisschen retro« und »sehr mitreißend«. Katharina Maschmeyer und ihre Mitmusiker schaffen das Kunststück, vor einem der größten Jazzalben aller Zeiten nicht in Ehrfurcht zu erstarren. Sie packen »A Love Supreme« in ein Jazz-Rock-Gewand der 1970er-Jahre und sorgen mit prominenter perkussiver Unterstützung für eine höchst erfrischende Neuinterpretation, die einen großen Konzertabend erwarten lässt.

Inzwischen hat das fünfköpfige Ensemble Coltranes »A Love Supreme« auch live aufgenommen. Veröffentlicht werden soll diese besondere Einspielung auf Vinyl - und, so die Auskunft von Katharina Maschmeyer, beim Konzert in Leer bereits erhältlich sein.

Natürlich ist unsere instrumentale Besetzung mit Gitarre und Keyboards auch mit verantwortlich für unseren Sound. Wir wollten die Musik Coltranes ja nicht kopieren, sondern ihr unseren eigenen Stempel aufdrücken. Wollten aufzeigen, wie diese wundervollen Kompositionen in einem komplett anderen klanglichen Umfeld ihre Kraft und Bedeutung beibehalten und ohne Reibungsverluste überzeugend funktionieren können. Katharina Maschmeyer


Mit ihrem ausgeklügelt changierenden Post-Fusion-Album schlägt Katharina Maschmeyer … sehr eindrucksvoll eine Brücke aus Coltranes Zeit ins Heute und positioniert ihre Band als ein starkes Kollektiv im deutschen Jazz.
Olaf Maikopf, Musikjournalist

Jazz: Underkarl

( ab So., 26.11., 20.00 Uhr, Kulturspeicher, Wilhelminengang )

Sebastian Gramss – Kontrabass
Rudi Mahall – Bassklarinette
Lömsch Lehmann – Tenorsaxofon & Klarinette
Frank Wingold – E-Gitarre
Dirk Peter Kölsch – Schlagzeug

Besser hätte das Finale des Leeraner Jazzjubiläums kaum gestaltet werden können: 1992 startete nicht nur die Reihe »Jazz live im Speicher«. Es war auch das Gründungsjahr des Quintetts Underkarl um den in Wilhelmshaven geborenen Bassisten Sebastian Gramss. »Timetunnel 25« hat deshalb die Band beziehungsreich ihr aktuelles Album genannt, mit dem sie ihr 25jähriges Bestehen feiert und im Rückgriff auf die Jazzgeschichte frech nach vorne blickt – und damit einen künstlerischen Ansatz verfolgt, der auch durchgehend die Programme von »Jazz live im Speicher« mitgeprägt hat.

Auf »Timetunnel 25« beschäftigt sich das Quintett mit Stücken von Sun Ra, Miles Davis, Charlie Parker, Duke Ellington, Ornette Coleman, Thelonious Monk, Charles Mingus und einigen Jazzgrößen mehr. Das allerdings grundlegend anders als erwartet, denn den Bearbeitungen liegen gerade nicht die sofort erkennbaren Hauptthemen der historischen Vorlagen zugrunde. Stattdessen wurden aus den legendären Aufnahmen die herausragenden Solos transkribiert und dann gewissermaßen als Startrampen für kreative Neuinterpretationen genommen. Die Band transportiert auf diese Weise die Energie des historischen Moments in die Jetzt-Zeit. Die Improvisationen der großen Meister werden zur Keimzelle neuartiger musikalischer Ereignisse in Anlehnung an das Feuer und die Inspiration der origina¨ren Einspielungen. Das ist »großes Kino«, meint Wolfram Knauer, Direktor des Jazzinstituts Darmstadt.

Underkarl, die nach 1997 zum zweiten Mal in Leer auftreten werden, spielen noch immer fast in der Anfangsbesetzung. Seit 1992 hat es nur eine personelle Veränderung gegeben: Für den Posaunisten Nils Wogram kam der Bassklarinettist Rudi Mahall.



Underkarl sind eine Institution und für Überraschungen gut, und nie vergessen sie den ausgefuchsten Spaß ... Hier Museum und dort Experimentalspielwiese, dazwischen verläuft eine Demarkationslinie. Bei Underkarl ist das anders, und die neue CD ist ein exzeptionelles Beispiel dafür, wie man schon mit einer originellen Grundidee, die ohnehin obsoleten Grenzzäune zum Wanken bringt. Leipziger Volkszeitung

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