Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Ostfriesische Spieleabende in der Haneburg

( ab 02.03.2018, 19.00 Uhr, Haneburg, Saal II )

Was wäre das Leben ohne Spiele?

Lust auf einen Spieleabend? Wir treffen uns regelmäßig in der Haneburg. Beim Spieleabend werden neue Spiele ausprobiert oder bekannte Spiele
in lockerer Umgebung gespielt. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Ob anspruchsvolle Spiele, kurze Spiele, einfache Spiele, Party Spiele - bei uns wird alles gespielt - Hauptsache es macht Spaß! Natürlich können auch eigene Spiele mitgebracht werden. Schauen sie rein – wir freuen uns.

Infos und aktuelle Termine finden sie im Internet unter:
www.spielefreunde-leer.de oder im
Spielraum, Mühlenstraße 46, 26789 Leer

Wir spielen! (JVHS)

(Hesel, ab 21.04.2018, 15.00 Uhr, Hesel, Villa Popken, Leeraner Str. 1 )

4. Spielenachmittag in Kooperation mit "Spölen & Proten Hesel"
An diesem Nachmittag wollen wir in lockerer Atmosphäre Spaß haben. Und Spielen macht Spaß, lenkt von allerlei ab und stärkt die Gemeinschaft. Es können auch Spiele mitgebracht werden. So soll auch für Jede/n etwas dabei sein.

Der Weg zur Integration - ein Tucholsky Abend (Neu)

( ab 26.04.2018, 19.30 Uhr, VHS Blinke 55; Raum H )

Dr. Necla Kelek legt unter dem Titel „Der schwere Weg zu - und die Fehler bei - der Integration“ ihre Sicht auf das Thema Integration dar. Dabei kritisiert sie insbesondere konservative Auslegungen des Islam, die sie als hinderlich bei der Integration ansieht.

Kelek warnt vor der Entstehung von Parallelgesellschaften. Wenn beispielsweise ganze Familienclans einwanderten, bestünde für sie keine Notwendigkeit, sich an den Alltag und die Gepflogenheiten in Deutschland anzupassen. „Wir müssen die Werte vermitteln, dass Europa den Einzelnen beschützt, und den Einzelnen aus dem Herrschaftssystem der Männer befreien“, erklärte sie in der Zeitung „Die Welt“. Außerdem fordert sie zur Vermeidung von Parallelgesellschaften individuelle Unterstützung von Flüchtlingen und ein Verbot der Kinderehe. Frauen, die bereits vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet sind, müssten ferner darüber aufgeklärt werden, dass sie zur Schule gehen und sich einen Beruf wählen können. In einer Duldung von nichtemanzipatorischer Erziehung von Mädchen und Jungen in traditionalistischen muslimischen Familien sieht sie eine falsch verstandene Toleranz, die sich dann zum Problem entwickele. Denn es gehe beim Islam laut Kelek nicht nur um Spiritualität, sondern auch um eine Wertevermittlung hinein in die Gesellschaft. Dabei gelte es zu bedenken: Was man im Islam unter Freiheit, Gleichheit, Gewissen, Ehre, Anstand, Frauenrechten verstehe, folge einer anderen Ethik als der in Europa üblichen.

Über Dr. Necla Kelek
Dr. Necla Kelek wurde 1957 in Istanbul geboren und kam im Alter von zehn Jahren nach Deutschland. Sie studierte in Hamburg und Greifswald Volkswirtschaft und Soziologie und promovierte über das Thema „Islam im Alltag“. Sie lebt und arbeitet als freie Autorin, Publizistin und Politikberaterin in Berlin und ist als Vorstandsfrau bei Terres des Femmes tätig. Von 2005 bis 2009 war sie Mitglied der Deutschen Islamkonferenz. Ausgezeichnet wurde sie unter anderem 2011 mit dem Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung, 2009 mit dem Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik.

Zu den von ihr veröffentlichten Büchern zählen unter anderem „Die fremde BrautEin Berich aus dem Inneren des türkischen Lebens in Deutschland“, „Bittersüße Heimat. Bericht aus dem Inneren der Türkei“, „Himmelsreise. Mein Streit mit den Wächtern des Islam“, „Die verlorenen Söhne. Plädoyer für die Befreiung des türkisch-muslimischen Mannes“, „Hurriya heißt Freiheit. Die arabische Revolte und die Frauen“ und „Chaos der Kulturen. Die Debatte um Islam und Integration“.

Jazz: Skein 4

( ab 13.05.2018, 20.00 Uhr, Kulturspeicher, Wilhelminengang )

Frank Gratkowski – Altsaxofon, Klarinette, Bassklarinette
Achim Kaufmann – Klavier
Wilbert de Joode – Kontrabass
Tony Buck – Schlagzeug


2002 trafen sich der Pianist Achim Kaufmann, der Saxofonist und Klarinettist Frank Gratkowski und der Kontrabassist Wilbert de Joode zu einem Auftritt in einem kleinen Club in Amsterdam. Daraus wurde mehr, aus einem einmaligen Abend ein in Abständen regelmäßig spielendes Improvisationstrio der Extraklasse. Dokumentiert ist dessen sich im Verlauf der Jahre immer tiefer und reicher entwickelnde Musik auf inzwischen fünf CDs. Zur Biografie des deutsch-niederländischen Trios gehören außerdem zwei erfolgreiche Tourneen in Nordamerika, inklusive Festivalauftritte in Chicago und Seattle.

Kaufmann, Gratkowski und de Joode machen Musik aus dem Moment heraus. Richtig geprobt wird nicht. »It's like nothing you've ever heard«, schrieb ein Kritiker. Und ein anderer meinte: »What an amazing band! I agree that they're one of the best working groups in improvised music right now.« Jedes Mal, wenn sie auftreten, kreieren sie eine neue Welt. Nicht was ihre Musik, aber ihre absolut offene Herangehensweise betrifft, werden sie verglichen mit dem Schlippenbach Trio oder auch mit dem Trio Evan Parker/Barry Guy/Paul Lytton.

Zur Feier des 10-jährigen Bestehens gaben Kaufmann, Gratkowski und de Joode 2013 mehrere Konzerte in Sextett-Besetzung. Dazu eingeladen hatten sie die süd-koreanische Cellistin Okkyung Lee, den Waliser Richard Barrett, der Elektrosounds in das improvisatorische Geschehen einbrachte, sowie den australischen Schlag-zeuger Tony Buck. Zusammen nannte man sich SKEIN. Den Auftritt des Sextetts in Mannheim veröffentlichte das Label Leo Records 2014 auf CD.

SKEIN 4 sind eine Variante jener Sechser-Formation, die Erweiterung des Trios um den Schlagzeuger Tony Buck. Bekannt wurde Buck vor allem durch das australische Pianotrio The Necks, das seit drei Jahrzehnten in der Welt der radikalen Improvisationsmusik Glanzpunkte setzt.

»Improvisierte Musik in kompromissloser Form«, »verwegen« und »bissig«, hieß es zu den Auftritten des Sextetts SKEIN. Von SKEIN 4 ist eine ähnliche Schonungslo-sigkeit zu erwarten.


Jazz: KAZE

( ab 25.05.2018, 20.00 Uhr, Kulturspeicher, Wilhelminengang )

Christian Pruvost – trumpet
Natsuki Tamura – trumpet
Satoko Fujii – piano
Peter Orins – drums

Schon die Instrumentierung des Quartetts - Klavier, Schlagzeug, zwei Trompeten, kein Bass - lässt aufhorchen. Sie ist derart ungewöhnlich, dass man die Band schon allein deswegen lieben müsste. Um solche vorschnellen Zuneigungen ging es der japanischen Pianistin und Komponistin Satoko Fujii allerdings wohl nicht, als sie die mit doppeltem Blech besetzte Band KAZE formierte. In der Welt der improvisierten Musik gehört sie seit den 1990er-Jahren zu den ganz großen Stimmen. Das japanisch-französische Quartett KAZE ist deshalb zunächst einmal eine weitere musikalische Bewegung in Fujiis ewiger Suche nach bisher nicht ausprobierten Ausdrucksmöglichkeiten.

Die in Tokio geborene Musikerin hat in ihrer künstlerischen Karriere vieles von dem in die eigene Klangkunst eingewoben, was in Japan oder woanders in der Welt ihr Interesse weckte. In Fujiis umfangreicher Diskografie finden sich Einflüsse von Klassik, japanischer Folklore und Neuer Musik, von Bigbands, Free Jazz, Punk und Rock. Je nach Projekt und Formation, ob solistisch, im Duo, Trio, Quartett oder Großensemble, kommen diese Einflüsse mal mehr, mal weniger zum Tragen. Am Ende ist es aber stets Satoko Fujiis eigene Handschrift, die zu hören ist und die sie im Gegenwartsjazz so einzigartig macht.

Die Musikerin, die aufgrund ihrer Orchesterarbeiten auch schon als »The Ellington of Free Jazz« bezeichnet worden ist, kommt mit KAZE zum zweiten Mal nach Leer. Geblieben ist die kongeniale Besetzung der Band: Da ist zunächst Natsuki Tamura, Fujiis Ehemann und in fast all ihren Projekten ihr musikalischer Partner. Im Quartett KAZE bildet Tamura mit dem Franzosen Christian Pruvost das Herz der Musik, ein Trompetenduo, das das zwischen Abstraktion, impressionistischen Passagen und energetischem Drängen wechselnde Klangbild der Band maßgeblich prägt.

Ebenfalls aus Frankreich kommt der Schlagzeuger Peter Orins. Zusammen mit Sa-toko Fujii führt er die abenteuerlichen Höhenflüge der Trompetenartisten Tamura und Pruvost zurück in Bodennähe. Oder Klavier und Schlagzeug fliegen einfach mit, KAZE ist schließlich das japanische Wort für Wind. Das Ergebnis ist in jedem Fall große Musik, nicht vergleichbar mit irgendeiner anderen Jazzband unserer Tage, fesselnd vom ersten Räuspern, Fauchen und Röcheln der Trompeten bis zum letzten Klavierton oder Schlagzeugbeat.

Sommerhochschule Leer

( ab 01.07.2018, Uhr, Leer, Berufsakademie Ostfriesland, Kirchstr. 54 )

Organisatoren:
Ostfriesen-Zeitung
Volkshochschule für die Stadt und den Kreis Leer e.V.
in enger Kooperation mit der Berufsakademie Ost-Friesland e.V.
Die dritte Sommerhochschule Leer richtet sich an Schüler/innen der Sekundarstufe II, die gern mehr über die Studienmöglichkeiten in der Region erfahren möchten.
Vorgestellt werden verschiedeme Studiengänge.
Die Sommerhochschule will eine Orientierungshilfe für das Studium sein und einen Studienabbruch gerade im ersten Semester verhindern.

Campus & Altstadt Leer
In den historischen Mauern des "Martin-Luther-Hauses" wird im Sommer 2018 wieder eine Woche lang Campus-Atmosphäre herrschen. Dozent/nnen deutscher und niederländischer Universitäten und Hochschulen aus der Ems-Dollart-Region werden einzelne Studiengänge ihrer Einrichtungen lebendig vorstellen.

Neben Vorlesungen, Seminaren und Einführungen ins Studium werden auch Studierende von ihren Erfahrungen berichten. Nachmittags geht es in regionale Betriebe, um zu erfahren, welche beruflichen Wege das jeweilige Studium eröffnet. Natürlich ist auch eine ausführliche Studienberatung der Hochschulen geplant.

Rahmenprogramm
Kulturangebote wie Sport- und Freizeitaktivitäten sorgen abends für die richtige Campus-Atmosphäre. Als Studentenwohnheim dient die wunderschön restaurierte "Rabbiner Manfred Gans Jugendherberge Leer" - natürlich mit Vollverpflegung.

Das Kultur- und Sportprogramm findet in der Regel ab 18.00 Uhr statt. Weitere Informationen zu den einzelnen Angeboten folgen noch.

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Kontakt

Volkshochschule für die Stadt
und den Kreis Leer e.V.
Haneburgallee 8
26789 Leer
Tel.: 0491 - 92 99 2-0
Fax: 0491 - 92 99 2-10
E-Mail: info(at)vhs-leer.de

Öffnungszeiten

Vormittags:
Mo. – Fr.  08.00 – 12.00 Uhr

Nachmittags:
Mo., Di. u. Do. 14.00 – 16.30 Uhr
Mi. 14.00 – 16.00 Uhr

VHS-App

Wir machen mit bei der offiziellen VHS-App. Sie bietet eine bundesweite Kurssuche, spielerische Übungsvideos und ein interaktives Sprachspiel.

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