Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Jazz: Die Hochstapler

( ab So., 25.2., 20.00 Uhr, Kulturspeicher, Wilhelminengang )

Pierre Borel – Altsaxofon
Louis Laurain – Trompete
Antonio Borghini – Kontrabass
Hannes Lingens – Schlagzeug


»Avancierter Jazz, der auf spontanen Dialog setzt«, war in der taz zu lesen. Was damit dem französisch-italienisch-deutschen Quartett Die Hochstapler attestiert wird, ist allerdings keine Himmelsgabe, die der Band einfach so zugefallen ist.

Die Hochstapler sind seit 2010 aktiv. Ihre Kompositionen und Konzepte entwickeln sie gemeinsam in intensiven Probephasen. Texte von Samuel Beckett und Jack Ke-rouac, Kartenspiele, Alphabete und mathematische Strukturen gehören zu diesem Banddiskurs genauso wie die Beschäftigung mit Jazzgrößen wie Ornette Coleman oder Anthony Braxton. Derart werden Grundlagen geschaffen, auf denen die eigene Musik ins Offene streben kann. Im Konzert wird nie ein Stück oder Konzept genauso angewandt wie am Abend zuvor, keine Verabredung hat absolute Gültigkeit. Das Publikum nimmt teil am Entstehungsprozess einer in gleichem Maße improvisierten wie komponierten Musik.

Zwei großartige Alben aus den Jahren 2013 und 2015 machen hörbar, was als Bandkonzept nach Seminartheorie klingt: Auf der rund 130-minütigen Doppel-CD »The Braxtornette Project«, die mit mehreren Gastmusikern eingespielt wurde, geht es in vier Teilen um die musikästhetischen Konzepte Ornette Colemans und Anthony Braxtons, auf dem Folgealbum um den 1964 verstorbenen Musiker, Linguisten und Forscher in Sachen Wahrscheinlichkeitstheorie Alvin P. Buckley. Dieser hatte in seinem zwischen 1959 und 1964 entstandenen Tagebuch ausführliche Notizen zur Frage hinterlassen, wie musikalische Kommunikation organisiert werden könnte und was mathematische Gesetze dazu betragen könnten.

Für beide Alben gab es von der Kritik viel Lob. Das österreichische Magazin skug befand »The Braxtornette Project« als »sensationell gut gelungen«. Live ist das dis-kursgeschulte, vor Spielwitz und Spielfreude sprudelnde Quartett ein Erlebnis, was zahlreiche Auftritte auf Festivals belegen, darunter in Paris aus Anlass des 90-jährigen Geburtstages von Pierre Boulez. Häufige Gäste der Konzertreihe in Leer mögen mit den Namen von zumindest zwei Bandmitgliedern etwas anfangen kön-nen: Altsaxofonist Pierre Borel war 2011 mit Christian Lillingers Ensemble GRUND zu Gast, Kontrabassist Antonio Borghini 2017 mit dem Quartett Umfundisi von Tobias Delius. Trompeter Louis Laurain und Schlagzeuger Hannes Lingens kommen dagegen erstmals nach Leer.

Ostfriesische Spieleabende in der Haneburg

( ab Fr., 2.3., 19.00 Uhr, Haneburg, Saal II )

Was wäre das Leben ohne Spiele?

Lust auf einen Spieleabend? Wir treffen uns regelmäßig in der Haneburg. Beim Spieleabend werden neue Spiele ausprobiert oder bekannte Spiele
in lockerer Umgebung gespielt. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Ob anspruchsvolle Spiele, kurze Spiele, einfache Spiele, Party Spiele - bei uns wird alles gespielt - Hauptsache es macht Spaß! Natürlich können auch eigene Spiele mitgebracht werden. Schauen sie rein – wir freuen uns.

Infos und aktuelle Termine finden sie im Internet unter:
www.spielefreunde-leer.de oder im
Spielraum, Mühlenstraße 46, 26789 Leer

Jazz: Tori Freestone Trio

( ab Sa., 10.3., 20.00 Uhr, Kulturspeicher, Wilhelminengang )

Tori freestoneTori Freestone – tenor sax
Dave Manington – double bass
Tim Giles – drums
Jazz aus Großbritannien ist in der Reihe »Jazz live im Speicher« deutlich unterre-präsentiert. Viele Musikerinnen und Musiker aus den Improvisationsszenen jenseits des Kanals sind hierzulande kaum oder gar nicht bekannt. Dabei bietet die Insel weit mehr als Britpop und Folk. Hand aufs Herz, auch wenn sie schon in Deutschland aufgetreten ist: Wer kennt Tori Freestone? Zeit also, um für ein wenig Abhilfe zu sorgen.

Victoria (Tori) Freestone hatte mit sieben ihre ersten öffentlichen Auftritte in Folk-clubs. Mit siebzehn wurde sie in das National Youth Jazz Orchestra aufgenommen und studierte dann Querflöte und Saxofon. Das Tenorsaxofon wurde Tori Freestones Hauptinstrument. Sie greift allerdings auch weiter zur Querflöte und gelegentlich auch zur Geige. Heute gehört die Musikerin als Bandleaderin, Co-Leaderin oder Sidewoman zur ersten Jazzriege Großbritanniens. In den Besetzungslisten vieler - hierzulande ebenfalls kaum bekannter - UK-Bands findet sich ihr Name, darunter das Ivo Neame Quintet, das Andre Canniere Sextet, das Asaf Sirkis Quartet und das Creative Jazz Orchestra.

Drei Projekte liegen der Musikerin im Moment ganz besonders am Herzen: das Tori Freestone/Alcyona Mick Duo, die Band Solstice und das in Leer gastierende Tori Freestone Trio. Gerade mit dem Trio bekommt sie in Großbritannien viel Aufmerk-samkeit. Im Zusammenspiel mit dem Kontrabassisten Dave Manington und Schlag-zeuger Tim Giles erkundet sie in Eigen- und Fremdkompositionen die weiten Mög-lichkeiten des Tenorsaxofons speziell in diesem Bandformat. Tori Freestones Ton ist mal robust, mal melodisch. Geschult an Wayne Shorter und anderen Heroen des Tenorsaxofons, hat sie im Trio ihren eigenen musikalischen Ausdruck gefunden. »I love the trio format and I'd already been playing with Dave and Tim for years in many different ensembles ... The sparser format allows a more open quality and it's possible to push our own boundaries«, sagte sie 2014 in einem Interview.

Bis dato hat das Tori Freestone Trio zwei Alben eingespielt: 2014 erschien »In The Chop House«, das u.a. eine Bearbeitung von Joni Mitchells »Both Sides Now« ent-hält. Die Platten der Kanadierin waren Freestones große Inspirationsquelle in ihrer Jugendzeit.

2016 folgte »El Barranco«, auf dem die Musikerin sich in einem Stück, einem traditi-onellen Folksong, auch als Sängerin präsentiert.

»Tori Freestone has a warm and open tone, her playing is melodic and innovative, exploring the full range of the saxophone.«
All About Jazz

»Freestone has clearly listened widely, but her musicality and broad experiences have stirred all that input into an imposingly original sound.«
The Guardian

Wer trug schon Schürze? (neu)

(Hesel, ab Mi., 21.3., 20.00 Uhr, Hesel, Gemeindebücherei, Schule "Kloster Barthe", Kirchstr. 28 )

Vortrag und Gespräch
In Kooperation mit der Gemeindebücherei Hesel und dem Historischen Museum
Die Geschichte der Schürze beginnt im Mittelalter und führt bis ins 20. Jahrhundert. Das Historische Museum Aurich hat Schürzen unterschiedlicher Herkunft und Funktion gesammelt. Getragen wurden sie von Frauen, Kindern und Männern, nicht nur zuhause, sondern auch in der Landwirtschaft, im Beruf und in der Schule. Schürzen für Männer sind selten, denn sie wurden in der Regel verbraucht und entsorgt. Schürzen für Jungen sind größtenteils den ersten Lebensjahren zuzuordnen. Schürzen für Mädchen und Frauen wurden überwiegend selbstgenäht. Viele von ihnen sind bestickt und mit Spitzen besetzt. Mit ihnen kommt die Erziehung der Töchter zu Fleiß und Hygiene im Haushalt zur Sprache. Manche Frau hat ihre Schürze später bewusst abgelegt.

Jazz: Basement Research

( ab Do., 19.4., 20.00 Uhr, Kulturspeicher, Wilhelminengang )

Gebhard Ullmann – Tenorsaxofon, Bassklarinette
Julian Argüelles – Baritonsaxofon
Steve Swell – Posaune
Pascal Niggenkemper – Kontrabass
Gerald Cleaver – Schlagzeug


Beide arbeiten transatlantisch, pendeln zwischen Europa und den USA, sind ein-flussreiche Komponisten und spielen zum Teil auch noch die gleichen Instrumente. Ob Gebhard Ullmann damit das deutsche Äquivalent zu Ken Vandermark aus Chicago ist, wie ein Kritiker anlässlich der Rezension des Albums »Hat And Shoes« von Ullmanns Quintett Basement Research schrieb, sei trotzdem dahingestellt. Vergleichbar sind sie allerdings in einem anderen Punkt: Unruhe als Arbeitsprinzip.

»Gerade das Suchen nach einer eigenen Aussage ist etwas, was mich nach wie vor antreibt«, erklärte Gebhard Ullmann vor einigen Jahren. Inzwischen 60 Jahre alt, ist er weiterhin schwer zu fassen, vielseitig, nirgends fest einzuordnen. Stillstand, sich zufrieden geben mit dem Erreichten, kann es für ihn nicht geben, denn Stillstand ist für ihn das genaue Gegenteil von Jazz.

Gebhard Ullmann spielt Bassklarinette (»Liebe auf den ersten Blick«), Tenorsaxofon, Sopransaxofon und Bassflöte. Er komponiert für kleine und große Ensembles Musik zwischen Wohlklang und Abstraktion. Mit seiner Working Band Basement Research bewegt er sich genau dazwischen. Den Anstoß zu ihrer Gründung gab Anfang der 1990er-Jahre kein Geringerer als Paul Bley. Seitdem ist sie war immer wieder umbesetzt worden, es gab Pausen und Reaktivierungen. Zu einem endgültigen Aus kam es jedoch nie. Und so feiert die Band in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen mit einer ausgiebigen Frühjahrstournee.

Im Oktober 2009 waren Basement Research schon einmal in Leer zu erleben. Das Konzert wurde seinerzeit von Radio Bremen mitgeschnitten. Achteinhalb Jahre da-nach kommt ein Ensemble zurück, das mit auffallend tief tönender »Frontlinie«, be-stehend aus Bassklarinette bzw. Tenorsaxofon, Baritonsaxofon und Posaune, erneut ein berauschendes Spiel zwischen Wildheit und Kontrolle verspricht, modernen Jazz zwischen virtuosen Soli und vielschichtigem Gruppenklang.

»Routine ist in der kreativen und improvisierten Musik schnell Erstarrung. Ich versu-che jedesmal, auf der Bühne etwas Neues zu finden. Das kann nur gelingen, wenn ich ausgetretene Pfade verlasse und meine Mitmusiker, das Publikum, aber auch mich selbst, überrasche. Wenn etwas zur Routine zu werden droht, beende ich es.«
Gebhard Ullmann



Wir spielen! (JVHS)

(Hesel, ab Sa., 21.4., 15.00 Uhr, Hesel, Villa Popken, Leeraner Str. 1 )

4. Spielenachmittag in Kooperation mit "Spölen & Proten Hesel"
An diesem Nachmittag wollen wir in lockerer Atmosphäre Spaß haben. Und Spielen macht Spaß, lenkt von allerlei ab und stärkt die Gemeinschaft. Es können auch Spiele mitgebracht werden. So soll auch für Jede/n etwas dabei sein.

Jazz: Skein 4

( ab So., 13.5., 20.00 Uhr, Kulturspeicher, Wilhelminengang )

Frank Gratkowski – Altsaxofon, Klarinette, Bassklarinette
Achim Kaufmann – Klavier
Wilbert de Joode – Kontrabass
Tony Buck – Schlagzeug


2002 trafen sich der Pianist Achim Kaufmann, der Saxofonist und Klarinettist Frank Gratkowski und der Kontrabassist Wilbert de Joode zu einem Auftritt in einem kleinen Club in Amsterdam. Daraus wurde mehr, aus einem einmaligen Abend ein in Abständen regelmäßig spielendes Improvisationstrio der Extraklasse. Dokumentiert ist dessen sich im Verlauf der Jahre immer tiefer und reicher entwickelnde Musik auf inzwischen fünf CDs. Zur Biografie des deutsch-niederländischen Trios gehören außerdem zwei erfolgreiche Tourneen in Nordamerika, inklusive Festivalauftritte in Chicago und Seattle.

Kaufmann, Gratkowski und de Joode machen Musik aus dem Moment heraus. Richtig geprobt wird nicht. »It's like nothing you've ever heard«, schrieb ein Kritiker. Und ein anderer meinte: »What an amazing band! I agree that they're one of the best working groups in improvised music right now.« Jedes Mal, wenn sie auftreten, kreieren sie eine neue Welt. Nicht was ihre Musik, aber ihre absolut offene Herangehensweise betrifft, werden sie verglichen mit dem Schlippenbach Trio oder auch mit dem Trio Evan Parker/Barry Guy/Paul Lytton.

Zur Feier des 10-jährigen Bestehens gaben Kaufmann, Gratkowski und de Joode 2013 mehrere Konzerte in Sextett-Besetzung. Dazu eingeladen hatten sie die süd-koreanische Cellistin Okkyung Lee, den Waliser Richard Barrett, der Elektrosounds in das improvisatorische Geschehen einbrachte, sowie den australischen Schlag-zeuger Tony Buck. Zusammen nannte man sich SKEIN. Den Auftritt des Sextetts in Mannheim veröffentlichte das Label Leo Records 2014 auf CD.

SKEIN 4 sind eine Variante jener Sechser-Formation, die Erweiterung des Trios um den Schlagzeuger Tony Buck. Bekannt wurde Buck vor allem durch das australische Pianotrio The Necks, das seit drei Jahrzehnten in der Welt der radikalen Improvisationsmusik Glanzpunkte setzt.

»Improvisierte Musik in kompromissloser Form«, »verwegen« und »bissig«, hieß es zu den Auftritten des Sextetts SKEIN. Von SKEIN 4 ist eine ähnliche Schonungslo-sigkeit zu erwarten.


Jazz: KAZE

( ab Fr., 25.5., 20.00 Uhr, Kulturspeicher, Wilhelminengang )

Christian Pruvost – trumpet
Natsuki Tamura – trumpet
Satoko Fujii – piano
Peter Orins – drums

Schon die Instrumentierung des Quartetts - Klavier, Schlagzeug, zwei Trompeten, kein Bass - lässt aufhorchen. Sie ist derart ungewöhnlich, dass man die Band schon allein deswegen lieben müsste. Um solche vorschnellen Zuneigungen ging es der japanischen Pianistin und Komponistin Satoko Fujii allerdings wohl nicht, als sie die mit doppeltem Blech besetzte Band KAZE formierte. In der Welt der improvisierten Musik gehört sie seit den 1990er-Jahren zu den ganz großen Stimmen. Das japanisch-französische Quartett KAZE ist deshalb zunächst einmal eine weitere musikalische Bewegung in Fujiis ewiger Suche nach bisher nicht ausprobierten Ausdrucksmöglichkeiten.

Die in Tokio geborene Musikerin hat in ihrer künstlerischen Karriere vieles von dem in die eigene Klangkunst eingewoben, was in Japan oder woanders in der Welt ihr Interesse weckte. In Fujiis umfangreicher Diskografie finden sich Einflüsse von Klassik, japanischer Folklore und Neuer Musik, von Bigbands, Free Jazz, Punk und Rock. Je nach Projekt und Formation, ob solistisch, im Duo, Trio, Quartett oder Großensemble, kommen diese Einflüsse mal mehr, mal weniger zum Tragen. Am Ende ist es aber stets Satoko Fujiis eigene Handschrift, die zu hören ist und die sie im Gegenwartsjazz so einzigartig macht.

Die Musikerin, die aufgrund ihrer Orchesterarbeiten auch schon als »The Ellington of Free Jazz« bezeichnet worden ist, kommt mit KAZE zum zweiten Mal nach Leer. Geblieben ist die kongeniale Besetzung der Band: Da ist zunächst Natsuki Tamura, Fujiis Ehemann und in fast all ihren Projekten ihr musikalischer Partner. Im Quartett KAZE bildet Tamura mit dem Franzosen Christian Pruvost das Herz der Musik, ein Trompetenduo, das das zwischen Abstraktion, impressionistischen Passagen und energetischem Drängen wechselnde Klangbild der Band maßgeblich prägt.

Ebenfalls aus Frankreich kommt der Schlagzeuger Peter Orins. Zusammen mit Sa-toko Fujii führt er die abenteuerlichen Höhenflüge der Trompetenartisten Tamura und Pruvost zurück in Bodennähe. Oder Klavier und Schlagzeug fliegen einfach mit, KAZE ist schließlich das japanische Wort für Wind. Das Ergebnis ist in jedem Fall große Musik, nicht vergleichbar mit irgendeiner anderen Jazzband unserer Tage, fesselnd vom ersten Räuspern, Fauchen und Röcheln der Trompeten bis zum letzten Klavierton oder Schlagzeugbeat.

Einblicke in das mittelalterliche Hesel (neu)

(Hesel, ab Mi., 13.6., 19.30 Uhr, Hesel, Villa Popken, Leeraner Str. 1 )

Eine neue Fundstelle an der Leeraner Straße in Hesel
Vortrag
Aus der Ortschaft Hesel, die bereits in Handschriften dem sogenannten Werdener Urbaren (um 9. Jahrhundert) als hasla urkundlich belegt ist, sind bereits durch ältere Ausgrabungen mehrere mittelalterliche Gehöfte bekannt. Ende 2017 bis Anfang 2018 untersuchte ein Grabungsteam des archäologischen Dienstes der Ostfriesischen Landschaft erneut diesen hochgelegenen Geestrücken, der seit frühester Zeit von Menschen genutzt wurde. Auf dem Bauplatz für eine künftige Pflegeeinrichtung im Ortszentrum wurde nach archäologischen Spuren aus dem frühgeschichtlichen Hesel gesucht. Die Archäologen haben inzwischen eine Vielzahl mittelalterlicher Siedlungsgruben freigelegt. Neben mehreren Pfostenstandgruben, die auf Holzhäuser hinweisen, wurden Siedlungsgruben, Brunnen und Umfassungsgräben erfasst. Anhand der gefundenen Keramikfragmente aus den Gruben und Gräben lassen sich diese in die Zeit vom frühen bis späten Mittelalter (8. bis 12. Jahrhundert) einordnen.Im Vortrag von Dr. Jan Kegler wird der neu entdeckte Fundplatz erstmals vorgestellt und in das bekannte Siedlungsbild des mittelalterlichen Hesels eingebettet.

Sommerhochschule Leer

( ab So., 1.7., Uhr, Leer, Berufsakademie Ostfriesland, Kirchstr. 54 )

Organisatoren:
Ostfriesen-Zeitung
Volkshochschule für die Stadt und den Kreis Leer e.V.
in enger Kooperation mit der Berufsakademie Ost-Friesland e.V.
Die dritte Sommerhochschule Leer richtet sich an Schüler/innen der Sekundarstufe II, die gern mehr über die Studienmöglichkeiten in der Region erfahren möchten.
Vorgestellt werden verschiedeme Studiengänge.
Die Sommerhochschule will eine Orientierungshilfe für das Studium sein und einen Studienabbruch gerade im ersten Semester verhindern.

Campus & Altstadt Leer
In den historischen Mauern des "Martin-Luther-Hauses" wird im Sommer 2018 wieder eine Woche lang Campus-Atmosphäre herrschen. Dozent/nnen deutscher und niederländischer Universitäten und Hochschulen aus der Ems-Dollart-Region werden einzelne Studiengänge ihrer Einrichtungen lebendig vorstellen.

Neben Vorlesungen, Seminaren und Einführungen ins Studium werden auch Studierende von ihren Erfahrungen berichten. Nachmittags geht es in regionale Betriebe, um zu erfahren, welche beruflichen Wege das jeweilige Studium eröffnet. Natürlich ist auch eine ausführliche Studienberatung der Hochschulen geplant.

Rahmenprogramm
Kulturangebote wie Sport- und Freizeitaktivitäten sorgen abends für die richtige Campus-Atmosphäre. Als Studentenwohnheim dient die wunderschön restaurierte "Rabbiner Manfred Gans Jugendherberge Leer" - natürlich mit Vollverpflegung.

Das Kultur- und Sportprogramm findet in der Regel ab 18.00 Uhr statt. Weitere Informationen zu den einzelnen Angeboten folgen noch.

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Kontakt

Volkshochschule für die Stadt
und den Kreis Leer e.V.
Haneburgallee 8
26789 Leer
Tel.: 0491 - 92 99 2-0
Fax: 0491 - 92 99 2-10
E-Mail: info(at)vhs-leer.de

Öffnungszeiten

Vormittags:
Mo. – Fr.  08.00 – 12.00 Uhr

Nachmittags:
Mo., Di. u. Do. 14.00 – 16.30 Uhr
Mi. 14.00 – 16.00 Uhr

VHS-App

Wir machen mit bei der offiziellen VHS-App. Sie bietet eine bundesweite Kurssuche, spielerische Übungsvideos und ein interaktives Sprachspiel.

Jazz in Leer
VHS-Filmrolle
Grundbildung
ich will deutsch lernen