Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Ostfriesische Spielebräuche in der Haneburg

( ab 01.02.2019, 19.00 Uhr, Haneburg, Saal II )

Was wäre das Leben ohne Spiele?

Lust auf einen Spieleabend? Wir treffen uns regelmäßig in der Haneburg. Beim Spieleabend werden neue Spiele ausprobiert oder bekannte Spiele
in lockerer Umgebung gespielt. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Ob anspruchsvolle Spiele, kurze Spiele, einfache Spiele, Party Spiele - bei uns wird alles gespielt - Hauptsache es macht Spaß! Natürlich können auch eigene Spiele mitgebracht werden. Schauen sie rein – wir freuen uns.

Infos und aktuelle Termine finden sie im Internet unter:
www.spielefreunde-leer.de
Ihr Programm „Sehnsucht – von Knef bis Alexandra“ hat Gabriele Banko untertitelt mit „Lieder für eine abgrundtiefe Stimme“. Darin schwelgt sie mit dem Cellisten Gero John in dunkel samtenen Tönen. Am Klavier begleitet sie Monika Arnold. „Eigentlich hatten wir den Abend mit der Kabarettistin Anna Schäfer geplant, die uns leider absagen musste. Ich bin froh, dass wir mit der Chansonsängerin Gabriele Banko einen würdigen, wenn auch völlig anderen, Ersatz finden konnten“, erklärt Hans Fricke von den Tuchos.

Gabriele Banko vereint mit ihrem markanten und volltönenden Alt Lieder folgender Frauen zu einem berauschenden Abend zwischen Melancholie und Heiterkeit: Die entwaffnende Ehrlichkeit und Wärme der Knef, die liebesverklärte Weltflucht Alexandras, Dalidas seidener Schmalz, der Pathos der Leander, das Mannstolle einer Margot Werner und Lales ewiges Warten unter der Laterne. Banko hat für den Abend Titel ausgewählt, die bei vielen Zuhörern Erinnerungen wecken dürften. „Für mich soll’s rote Rosen regnen“, „Mein Freund der Baum“, „Kann denn Liebe Sünde sein?“ - um nur einige der Lieder zu nennen, deren Interpretinnen allesamt mit charakteristisch tiefen Altstimmen aufwarten konnten. Dabei verleiht Banko den Liedern ihre eigene Note, ohne die großen Sängerinnen imitieren zu wollen.

Karten sind im Vorverkauf erhältlich in der Stadtbibliothek und dem Bürgerbüro der Stadt Leer.


Über Gabriele Banko
Das Attribut „abgrundtief“ hat für Gabriele Banko durchaus einen autobiographischen Hintergrund. In der Quakenbrücker Volksschule bekam sie jedes Mal nach dem verhassten Vorsingen am Ende des Schuljahres die Note, die nach der Drei kommt. Selbst die Großmutter konnte ihren kleinen schwermutsverhangenen Liedern zur Gitarre nichts abgewinnen. „Du hast ´ne Stimme wie ein Saufbold“, soll sie ausgerufen haben. So ermutigt, gewann Banko mit 18 Jahren den zweiten Preis beim Bundesgesangswettbewerb in Berlin. Sie studierte Gesang an der Frankfurter Musikhochschule.

Seit einer Dekade ist Banko nun schon mit Monika Arnold in Sachen prallbunter Chansonabende unterwegs. Hier singt sie nun all die Lieder, die sie schon als Kind, trotz oder gerade wegen ihres Basses, inbrünstig am Radio mitbrummte.

Wir spielen! (JVHS)

(Hesel, ab 23.02.2019, 15.00 Uhr, Hesel, Villa Popken, Leeraner Str. 1 )

6. Spielenachmittag in Kooperation mit "Spölen & Proten Hesel"
An diesem Nachmittag wollen wir in lockerer Atmosphäre Spaß haben. Und Spielen macht Spaß, lenkt von allerlei ab und stärkt die Gemeinschaft. Es können auch Spiele mitgebracht werden. So soll auch für Alle etwas dabei sein.

Jazz: Das Kapital

( ab 24.02.2019, 20.00 Uhr, Kulturspeicher, Wilhelminengang )

Daniel Erdmann - tenor sax
Hasse Poulsen - guitar
Edward Perraud - drums

Einem breiteren Publikum bekannt wurde das Trio Das Kapital mit eigenwilligen Bear-beitungen von Liedern aus dem Werk Hanns Eislers. 2009 berührten und begeisterten sie damit auch die Konzertgäste im Kulturspeicher Leer. Inzwischen sind wir zehn Jahre weiter. Das 2002 gegründete Trio gibt es immer noch und überrascht aktuell mit einem Album, das sich mit der Musik des Landes beschäftigt, in dem seine Mitglieder leben.

Nach drei Tonträgern mit Eisler-Material, einer schräg-schönen Weihnachts-CD sowie »Kind of Blue«, einem Album mit Eigenkompositionen, heißt der neueste Wurf des Trios »Vive la France«. Auf ihrer historisch-musikalischen Spurensuche gingen der deutsche Saxofonist Daniel Erdmann, der dänische Gitarrist Hasse Poulsen und der französische Schlagzeuger Edward Perraud nicht nur die naheliegenden Wege. Ja, Lieder wie »La mer« und »Ne me quitte pas«, die zu Weltklassikern wurden, sind auch mit dabei. Da-neben dann aber auch solche, die nicht sofort mit Frankreich in Verbindung gebracht werden, etwa der von Patrick Hernandez gesungene Disco-Knaller »Born to be alive« oder »Comme d'habitude«, die französische Vorlage zu Sinatras Ego-Hymne »My way«.

Fundgruben für Erdmann, Poulsen und Perraud waren aber nicht nur Pop und Chan-son, außerdem beschränkten sie sich nicht auf das 20. Jahrhundert. Erik Satie ist in ih-rer Auswahl ebenso zu finden wie Musik aus Renaissance und Barock. Doch egal, wie bekannt oder unbekannt, alt oder noch einigermaßen jung die ausgesuchten Stücke auch sind: Mit Witz und Eleganz schneidert das Trio den höchst unterschiedlichen Vor-lagen ein hinreißend neues Klanggewand, das ursprüngliche Genre-Zugehörigkeiten vergessen lässt oder gar absichtsvoll konterkariert - etwa wenn das ehemals hedonisti-sche »Born to be alive« bluesige Züge annimmt oder ein Stück wie »Vertigo«, geschrie-ben Mitte des 18. Jahrhunderts, plötzlich zu rattern beginnt wie eine Punkjazz-Parodie.

Mit dem neuen Album »Vive la France«, das sie im Februar in Leer und anderen Städ-ten vorstellen werden, erweisen Erdmann, Poulsen und Perraud der Musik ihrer ersten respektive zweiten Heimat Referenz. Aber erwartungsgemäß erstarrt das schon immer meinungsfreudige Trio nicht in Ehrfurcht. »Der Titel der neuen Platte ist natürlich iro-nisch gemeint«, sagt Daniel Erdmann: »Es ist doch total absurd, dass Nationalisten jetzt an vielen Orten wieder stärker werden. Manche der Stücke, die wir eingespielt haben, mögen zum nationalen Kulturgut Frankreichs gehören, aber sie sind sicher kein Sound-track zu Patriotismus.«

»Ist das deutsch-dänisch-französische Trio eigentlich noch eine Band oder schon eine Institution? Auf jeden Fall ist Das Kapital für den aktuellen Jazz über die Mitte Europas hinaus unschätzbar ...«
Ulrich Steinmetzger

Jazz: Derek plays Eric

( ab 21.03.2019, 20.00 Uhr, Kulturspeicher, Wilhelminengang )

Andreas Willers - guitar, voice
Jan Roder - double bass, electric bass
Christian Marien - drums

Wenn Jazzmusiker ein Gitarrentrio gründen, konventionell besetzt mit Gitarre, Bass und Schlagzeug, und sich Derek plays Eric nennen, liegen noch vor dem ersten gehörten Ton die musikalischen Bezüge klar auf der Hand. Derek? Genau: Gemeint ist der 2005 verstorbene britische Musiker Derek Bailey, einer der größten Nonkonformisten an der Gitarre überhaupt. Bailey kennen eher wenige; auf welchen Eric sich das neue Gitarrentrio von Andreas Willers, Jan Roder und Christian Marien bezieht, ist dagegen kein großes Rätsel.

Derek Bailey und Eric Clapton - hier der abstrakt spielende Avantgardist, da der Saitenkünstler in Sachen Blues und Rock! Wie passt das zusammen, haben wir es doch mit zwei Künstlern zu tun, die bis auf das Instrument musikalisch kaum Gemeinsamkeiten haben? »Grandios«, antwortet die »Neue Zürcher Zeitung«. Willers, Roder und Marien sind gewieft genug, nicht gleich der ersten Idee zu folgen und Stücke des Einen und des Anderen zu nehmen und diese dann in den eigenen Interpretationen einfach gegenüberzustellen. Ihre Hommage arbeitet zwar auch dialektisch, aber das mit Hilfe von außen. Von Bailey und Clapton holen sie sich die Freiheit der Avantgarde und die improvisatorische Rockmusik der 1960er/1970er-Jahre, genauer: deren Haltungen; von Duke Ellington, Charles Mingus, Jack Bruce, Willie Dixon, Freddie King oder John McLaughlin nehmen sie Stücke und Anregungen und ergänzen diese mit eigenem Material.

Heraus kommt eine gitarristische Tour de Force, die Stilgrenzen schlicht pulverisiert, aber Stimmungen treffsicher einfängt. »Erfreulich ruppig, widerborstig und punkig«, urteilt der Musikpublizist Wolf Kampmann. »Ein völlig irres Klanggebräu«, meint sein Kollege Rolf Thomas.

»Rockmusik war in ihren Anfängen sowohl ein Experimentierfeld musikalischen Ausdrucks, u.a. aufgrund von neuen Klangmöglichkeiten und rhythmischer Auffassung, als auch zunehmend politisch-gesellschaftlicher Inhalte, häufig geprägt durch einen großen Improvisationsanteil (besonders live).
Auch in der Improvisierten Musik bzw. dem Free Jazz, der zeitgleich seine Entstehung hatte, handelte es sich um eine Art Bewegung mit gesellschaftlichen Bezügen. Im Vordergrund stand die explorative Auflösung hierarchischer Strukturen, die durch neue harmonische und rhythmische Konzepte möglich wurde.
Derek plays Eric ist die Verbindung dieser Haltungen, also eine Möglichkeit, die Elemente der freien Improvisation mit Elementen der Geschichte der Rockmusik zu verschmelzen ...«
Andreas Willers / Jan Roder / Christian Marien

Jazz: GAYLE ? CABRAS ? BARCELLA

( ab 04.04.2019, 20.00 Uhr, Kulturspeicher, Wilhelminengang )

Charles Gayle - alto sax, tenor sax
Manolo Cabras - double bass
Giovanni Barcella - drums

Er war Straßenmusiker, spielte in billigen Clubs für Almosen und ließ trotz eines Lebens in großer sozialer Not nie ab von seiner Hingabe an eine Musik, die ihm alles bedeutete. Was er seinem Saxofon an Tönen entlockte, wollte jahrzehntelang kaum jemand hören. Heute zählt Charles Gayle, dessen Auftritt in Leer wenige Wochen nach seinem 80. Geburtstag stattfindet, zu den großen Symbolfiguren des afroamerikanischen Free Jazz.

Geboren 1939 in Buffalo im US-Bundesstaat New York, bekommt Gayle als Kind zunächst Klavierunterricht. Das Saxofonspiel bringt er sich später selbst bei. Ab Ende der 1950er-Jahre tritt er in seiner Heimatstadt regelmäßig auf, mal mit lokalen, mal mit durchreisenden Musikern. Bei gelegentlichen Aufenthalten in New York City kommt es zu Begegnungen mit Archie Shepp, Pharoah Sanders und anderen Größen der dortigen Szene. Sein Spiel verändert sich, wird immer kompromissloser. Geschult an Albert Ayler und der Gospeltradition, bläst er sich in New York, wo er seit Anfang der 1970er-Jahre lebt, die Seele aus dem Leib. Von wenigen Liebhabern dafür bewundert, von einem größeren Publikum allerdings verschmäht, fristet er in der Weltmetropole des Jazz ein unwürdiges Dasein. Viel Geld kommt bei seinen Auftritten und Straßendarbietungen nicht zusammen. Beständig in finanziellen Schwierigkeiten, ist er jahrelang obdachlos.

Eine spürbare Wendung tritt ein, als in den 1980er-Jahren der deutsche Bassist Peter Kowald (1944-2002) auf Gayle aufmerksam wird und für ihn und mit ihm Auftritte organisiert. 1992 kommt es dann tatsächlich zu so etwas wie einem Durchbruch: Mit Hilfe der New Yorker »Knitting Factory« erscheint das Album »Repent«. Gayle, so der Jazzhistoriker Wolf Kampmann, »wurde über Nacht zum Bannerträger der neu boomenden Free-Jazz-Szene und tourte fortan rund um die Welt. Mit zahllosen Produktionen, einige davon als Solopianist, holte der Saxofonist in kurzer Zeit nach, was ihm über Jahrzehnte verwehrt war.«

War seine Musik bis in die 1990er-Jahre hinein in puncto Energie und Verausgabung kaum noch zu überbieten, ist Gayle mit zunehmendem Alter etwas versöhnlicher geworden, müder allerdings nicht: Bis heute schart immer wieder jüngere Musiker um sich und geht mit ihnen auf Tour. So war er 2015 mit dem polnischen Bassisten Ksawery Wójcinski und dem britischen Schlagzeuger Roger Turner in Leer zu Gast; mit Manolo Cabras am Bass und Giovanni Barcella am Schlagzeug sind diesmal zwei Italiener seine musikalischen Mitstreiter.

Jazz: 2000

( ab 11.04.2019, 20.00 Uhr, Kulturspeicher, Wilhelminengang )

Jan Klare - alto sax
Bart Maris – trumpet
Steve Swell - trombone
Elisabeth Coudoux - cello
Wilbert de Joode - double bass
Michael Vatcher - drums

Das aktuelle Programm von »Jazz live im Speicher« bietet ein Wiedersehen mit vielen guten Bekannten. Im international besetzten Sextett 2000 sind es gleich fünf Musiker, die nicht zum ersten Mal nach Leer kommen. Allen voran Michael Vatcher: Sieben Mal gastierte der US-Schlagzeuger bislang im Kulturspeicher. Zum zweiten beziehungsweise dritten Mal sind der niederländische Bassist Wilbert de Joode, der US-Posaunist Steve Swell, der belgische Trompeter Bart Maris sowie der deutsche Saxofonist Jan Klare zu erleben. Einzig die französische Cellistin Elisabeth Coudoux wird sich zum ersten Mal in Leer präsentieren.

Dass sich dieses namhafte Sextett zusammenfand, hat mit einer Einladung für das Moers Festival 2018 zu tun. Doch zurück führt dessen Geschichte eigentlich bis in das Jahr 2004, in dem Klare, Maris, de Joode und Vatcher das Quartett 1000 aus der Taufe hoben.

In ihrer Besetzung mit Altsaxofon, Trompete, Bass und Schlagzeug erinnerte die Band an das legendäre Quartett von Ornette Coleman, spielte aber zunächst viele Stücke, die eigentlich für Improvisationsmusik ungeeignet waren, z.B. Kompositionen von Wagner, Bach und Monteverdi. Durch spektakuläre Interpretationen des klassischen Materials, ergänzt durch Eigenkompositionen, etablierte das Quartett schon früh einen unverkennbaren Stil, der über die Jahre immer mehr verfeinert wurde, hin zu einer intuitiven, fast telepathischen musikalischen Sprache, verbunden mit einem tiefen Instinkt für Form und Struktur.

Nach vier CDs drohte 2017 das Ende. Michael Vatcher, der lange in Amsterdam gelebt hatte, ging nach New York, und die verbliebenen Musiker hielten es für unmöglich, seinen besonderen Platz im Klanggefüge des Quartetts zu ersetzen. Andererseits wollten sie weitermachen. Vatcher ging und mit ihm das Schlagzeug, hinein geholt wurde mit Elisabeth Coudoux eine Cellistin. Als 2018 das Moers Festival anfragte und auch noch einige andere Veranstalter Interesse zeigten, wurde aus dem Quartett 1000 kurzerhand das Sextett 2000: Vatcher kam wieder und mit ihm Steve Swell.

Auf »plant«, ihrem letztjährig veröffentlichten Album, führen 2000 das weiter, was mit 1000 begonnen wurde: kunstvolle, subtile Jazzmusik zwischen Komplexität und Intimität.

Der Dollart und der Krabbenfang

(Jemgum, ab 11.05.2019, 9.30 Uhr, Ditzum-Hafen bzw. Außenanleger )

Exkursion
Wissenswertes über das Zusammenspiel zwischen Ems und Dollart bei einer Krabbenkutterfahrt erfahren und erleben!
Dieser Kurs wird aktiv auf dem Traditionskutter "HEIKE" in Kooperation mit dem Verein Ostfriesischer Krabbenkutter e. V. durchgeführt. Nach dem Ablegen in Ditzum wird bei der Fahrt emsabwärts Wissenswertes über die Jahrhunderte andauernde Entstehung des Dollarts und dem heutigen Verlauf der Ems, dem baulichen Zweck des Geisedamms und dem Fischfang auf Ems und Dollart berichtet. Während des Krabbenfischens vor der niederländischen Küste erklärt der Schiffsführer anhand des Fangs vor Ort die Fischvielfalt in unseren heimischen Gewässern. Die ins Netz gegangenen Sandgarnelen werden an Bord gekocht und direkt als Handverkostung an die Teilnehmenden ausgegeben.

Jazz: Julie Sassoon Quartet

( ab 17.05.2019, 20.00 Uhr, Kulturspeicher, Wilhelminengang )

Julie Sassoon - piano
Lothar Ohlmeier - soprano sax, bass clarinet
Meinrad Kneer - double bass
Rudi Fischerlehner - drums

Die britische Pianistin Julie Sassoon, die zur großen Zahl von Jazzmusikerinnen und -musikern aus aller Welt gehört, die heute vorübergehend oder auf Dauer in Berlin leben, spannt mit ihren künstlerischen Aktivitäten einen weiten Bogen. Sie konzertierte mit dem aus sechs Pianisten bestehenden Ensemble Piano Circus und gab Programme mit der israelischen Sängerin Efrat Alony, dem Trompeter Tom Arthurs oder dem Schlagzeuger Willi Kellers. Gerne tritt sie solo auf. Gefeiert wurde etwa ein Auftritt von ihr beim London Jazz Festival in der Royal Festival Hall. Auf ihrem bislang letztem Soloalbum »Land of Shadows«, das vom Berliner Label jazzwerkstatt veröffentlicht wurde, sind höchst emotionale Aufnahmen aus der Neuen Synagoge Berlin, dem Bauhaus Dessau und dem Loft in Köln zu hören.

Ebenfalls beim Label jazzwerkstatt erschien im November 2016 mit »Fourtune« das erste Album ihres in Berlin formierten und nach ihr benannten Quartetts, eingespielt mit Lothar Ohlmeier an Sopransaxofon und Bassklarinette, dem Bassisten Meinrad Kneer sowie dem Schlagzeuger Rudi Fischerlehner. Als Gast ist auf zwei Tracks des Albums der Trompeter Tom Arthurs mit dabei.

Die Musik des Quartetts lässt sich viel Zeit. Zwei Stücke auf »Fourtune« kratzen an der Zehn-Minuten-Grenze, die vier weiteren gehen sogar darüber hinaus. Begrenzungen lässt das Quartett auch sonst nicht zu, verbindet etwa Jazz und Minimal Music. Gerne spielt es zudem mit Kontrasten wie Zartheit und Energie respektive Ruhe und Unruhe. Durchgängig wirke das Ensemble, so Roland Spiegel treffend im Bayerischen Rundfunk, wie eine Verlängerung der Fingerspitzen der Pianistin, geprägt von höchster Sensibilität und dem sehr feinen Aufnehmen und Weitergeben von Impulsen: »Ein Ensemble, das sich wie ein Organismus bewegt - getragen von gemeinsamem Atem ...«

»Bei Julie Sassoon ist vieles anders. Die englische Pianistin bewegt sich mit ihrer deutschen Combo auf einer Ebene des sensiblen Zusammenspiels, das keine lauten Töne braucht, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Ihre Kompositionen - die ebenfalls aus dem Rahmen fallen - beginnen zart, leise, fast tastend und fächern dann aus zu einem flirrenden Kunstwerk ...«
Reinhard Köchl, »JAZZ THING«

Der Dollart und der Krabbenfang

(Jemgum, ab 08.06.2019, 8.30 Uhr, Ditzum-Hafen bzw. Außenanleger )

Exkursion
Wissenswertes über das Zusammenspiel zwischen Ems und Dollart bei einer Krabbenkutterfahrt erfahren und erleben!
Dieser Kurs wird aktiv auf dem Traditionskutter "HEIKE" in Kooperation mit dem Verein Ostfriesischer Krabbenkutter e. V. durchgeführt. Nach dem Ablegen in Ditzum wird bei der Fahrt emsabwärts Wissenswertes über die Jahrhunderte andauernde Entstehung des Dollarts und dem heutigen Verlauf der Ems, dem baulichen Zweck des Geisedamms und dem Fischfang auf Ems und Dollart berichtet. Während des Krabbenfischens vor der niederländischen Küste erklärt der Schiffsführer anhand des Fangs vor Ort die Fischvielfalt in unseren heimischen Gewässern. Die ins Netz gegangenen Sandgarnelen werden an Bord gekocht und direkt als Handverkostung an die Teilnehmenden ausgegeben.

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Kontakt

Volkshochschule für die Stadt
und den Kreis Leer e.V.
Haneburgallee 8
26789 Leer
Tel.: 0491 - 92 99 2-0
Fax: 0491 - 92 99 2-10
E-Mail: info(at)vhs-leer.de

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Vormittags:
Mo. – Fr.  08.00 – 12.00 Uhr

Nachmittags:
Mo., Di. u. Do. 14.00 – 16.30 Uhr
Mi. 14.00 – 16.00 Uhr

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