Geschichte der VHS

23. November 1945
Eröffnung des Volksbildungswerkes Leer, Rechtsvorgänger der Volkshochschule Leer, im Festsaal des Rathauses.

17. Februar 1947
Eintragung des Vereins ins Vereinsregister.

14. April 1950
Beschluss der Mitgliederversammlung zur Umbenennung des Volksbildungswerkes in „Volkshochschule“ sowie zur Errichtung der örtlichen Arbeitsgemeinschaft DGB/VHS „Arbeit und Leben“.

1955-1962
„Aufstiegsschule“ zur (ca. dreijährigen) Vorbereitung Berufstätiger auf Aufnahmeprüfungen an Fachschulen und Kollegs als erster langfristig-prüfungsbezogener Lehrgang im Rahmen der VHS Leer.

1962-1970
Ausdehnung der VHS-Bildungsarbeit auf das gesamte Kreisgebiet durch Aufbau eines Flächendeckenden Netzes von „Außenstellen“. Erste Außenstellen 1962/1963 in Remels, Neermoor, Westrhauderfehn und Wahrsingsfehn. Anfang der siebziger Jahre VHS-Bildungsangebote außer in Leer in insgesamt 13 Außenstellen (u.a. auch auf Borkum).

20. September 1963
Eröffnung der ersten Kunstausstellung der VHS Leer mit Holz- und Linolschnitten von Hinricus Bicker-Riepe in der Osterstegschule. Seither über 200 Ausstellungen. Ab 1988 schwerpunktmäßig Fotografieausstellungen.

1968
Umbenennung der Volkshochschule Leer in „Volkshochschule für die Stadt und den Kreis Leer e.V.“

sechziger Jahre
Verstärkte Einrichtung langfristig-lernintensiver, auf Abschlussprüfungen zielender Lehrgänge in den Bereichen zweiter Bildungsweg, Sprachen, Berufliche Bildung.

15. Oktober 1969
Eröffnung des Filmclubs der VHS Leer in der Aula der Emsschule mit Luis Bunuels Filmen „Ein andalusischer Hund“ und „Viridiana“. Ab 1977 in Kooperation mit dem örtlichen Kino. Derzeit zeigt der VHS-Filmclub rund 50 Filme jedes Jahr.

Oktober 1971
Eröffnung der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie der VHS Leer. Nach zwei erfolgreich durchgeführten Studiengängen 1977 Verselbstständigung der Akademie als e.V. aus verbandlichen Gründen.

1974
Eingliederung des Volksbildungswerkes Weener zum 1. Januar als Außenstelle Weener in die Volkshochschule Leer aufgrund einer Vereinbarung zwischen der Stadt Weener und der VHS.

1976
Verlegung der Geschäftsstelle der VHS von der Mühlenstraße 96 (2. Etage, oberhalb des Café Hübner) in die restaurierte Haneburg.

1978
Einrichtung der Drucktechnischen Werkstatt zum Erlernen und Praktizieren künstlerischer Drucktechniken sowie der Keramischen Werkstatt in der Haneburg.

achtziger Jahre
Vermehrt Durchführung von Bildungsmaßnahmen für Arbeitslose im Auftrage des Arbeitsamtes, z.B. für arbeitslose Jugendliche „Arbeit und Lernen“-Lehrgänge und Grundbildungsmaßnahmen in den Berufsfeldern Holz und Metall, Stenokontoristinnen- und Bürogehilfinnen-Lehrgänge, Umschulungen zum Stahlbetonbauer, zum Maschinenschlosser, zum Energieelektroniker und zum Koch/Köchin, Kompaktkurse Elektrotechnik/Elektronik für arbeitslose Metallfacharbeiter, diverse Fortbildungslehrgänge im EDV-Bereich sowie – von 1978 bis 1987 – die Übungsfirma „OBO“ zur praxisnahen Fortbildung arbeitsloser kaufmännischer Angestellter.

1986-1993
Anmietung der Wilhelmine-Siefkes-Schule und deren schwerpunktmäßige Nutzung für Auftragsmaßnahmen des Arbeitsamtes.

1989
Beginn des ersten Sprachkurses „Deutsch für Aussiedler“.

16. November 1992
Das erste Konzert in der Reihe „Jazz in Leer – live im Speicher“ findet mit dem „John Tchicai Quartet“ statt. Die Konzertreihe wird von uns gemeinsam mit der Stadt Leer durchgeführt.

Anfang 1994
Anmietung eines größeren Raumkomplexes für Unterrichtszwecke im Hause Ecke Blinke/Plytenbergstraße. Einrichtung von zwei modern ausgestatteten EDV-Schulungsräumen.

Februar 1997
Die VHS erhält ein eigenes Logo. Es soll für die nächsten 17 Jahre das Erscheinungsbild prägen.

neunziger Jahre
Programmatische Akzentsetzungen vor allem in den Bereichen:

2000-2010
Ausweitung des Programmangebots im Bereich Sprachen mit rund 80 Sprachkursen in 17 unterschiedlichen Sprachen pro Semester; der Europäische Referenzrahmen wird auf alle Sprachen angewendet.

März 2001
Erweiterung des Raumkomplexes Ecke Blinke/Plytenbergstraße durch Anmietung zusätzlicher Räume, Einrichtung eines VHS-Fotolabors.

2003
Die VHS erhält die Zertifizierung nach LQW (Lernorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung). Diese Zertifizierung wird seitdem regelmäßig erneuert.

März 2005
Umzug der drucktechnischen Werkstatt in den Leda-Treff.

November 2005
60 Jahre Volksbildungswerk Leer, Rechtsvorgänger der Volkshochschule für die Stadt und den Kreis Leer e.V.

2005
Die VHS ist kompetenter Partner beim Thema Integration / Migration und wird gern als Qualifizierungsstelle angesprochen. Zudem führt sie als einziger Träger im Landkreis sogenannte Integrationskurse durch. Pro Jahr beginnen bei der VHS rund 6-8 Integrationskurse. Dazu zählen auch Alphabetisierungskurse und Sprachkurse für Frauen mit Kinderbetreuung.

28. Januar 2008
Die VHS Leer erhält die Akkreditierung als zertifizierte Anbieterin beruflicher Weiterbildung nach der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung (AZWV).

Februar 2009
Als bundesweit erste Volkshochschule und als erstes Unternehmen im Landkreis unterzeichnet die VHS Leer die „Charta der Vielfalt“. Die „Charta der Vielfalt“ ist ein grundlegendes Bekenntnis zu Fairness und Wertschätzung von Menschen in Unternehmen. Durch die Unterzeichnung verpflichten sich Unternehmen ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen und Ausgrenzung ist. Es soll eine offene Unternehmenskultur etabliert werden, die auf Einbeziehung und gegenseitigem Respekt basiert.

20. April 2009
Sämtliche Gemeinden und kreisfreie Städte im Landkreis sind Mitglied im Verein. Zuletzt traten am 19.05.2008 die Stadt Borkum und am 20.04.2009 die Samtgemeinde Jümme bei.

2009
Relaunch des Internetportals www.vhs-leer.de

September 2009
Die VHS versendet ihren ersten monatlichen E-Mail-Newsletter. Darin informiert sie über Aktuelles und gibt Veranstaltungstipps.

12.-13. September 2009
Gemeinsam mit dem Fachgeschäft Spielraum und der Turnerjugend organisiert die VHS das 1. „Leeraner Spielefest“ im Zollhaus.

Januar 2010
Der Landkreis stellt der Volkshochschule zusätzliche Räume in der Haneburg zur Verfügung. Dazu gehören der ehemalige Festsaal sowie die ehemalige Weinstube.

06.02.2010
Gemeinsam mit der Stadt Leer und in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Emden/Leer präsentiert die VHS das 1. „Forum Leer“ – Thema der Auftaktveranstaltung: Hirnforschung. Die neue Veranstaltungsreihe vermittelt komplizierte Zusammenhänge aus Forschung und Wissenschaft allgemein verständlich.05.07.2012Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Wolfgang Kellner wird in Leer der Veggietag eingeführt. Initiiert von der Volkshochschule und der Stadt Leer beteiligen sich vor Ort vor allem Kindertagesstätten, Schulen, gastronomische Betriebe, der Einzelhandel, Ausbildungsbetriebe, die Stadt und natürlich die VHS.2012Die gemeinsam mit der Stadt Leer durchgeführte Konzertreihe Jazz in Leer live im Speicher bringt seit nunmehr 20 Jahren hochkarätige Bands in die Stadt.

16. März 2010
Die VHS ist mit einer Seite auf dem Social-Media-Portal Facebook präsent.

5. Mai 2010
Die VHS ist auf Youtube präsent.

Mai 2013
Das „Europe Direct Informationszentrum Leer/Ostfriesland“ an der VHS Leer wird feierlich eröffnet. Im Auftrag der Europäischen Kommission betreibt die VHS nun eine Anlaufstelle, die rund um die EU informiert.

Seit Mai 2013
Die VHS kooperiert mit dem KreisSportBund Leer in der Bildungsarbeit.

Juni 2013
Mit der Sommerakademie Leer stellt die VHS gemeinsam mit der Stiftung „Kultur tut Leer gut“ und der Freien Kunstschule Leer erstmals ein kulturelles Ferienprogramm auf die Beine. Es beinhaltet Veranstaltungen aus den Bereichen Kunst, Kreativität, Musik und Fotografie.

Januar 2014
Der VHS-Filmclub wird umbenannt in „VHS-Filmrolle“. Weiterhin bietet die VHS gemeinsam mit dem Kino-Center pro Jahr rund 50 Filme an, die nicht unbedingt dem Kino-Mainstream entsprechen.

Februar 2014
Die VHS erhält ein neues Logo. Das aktuelle Logo wurde im Auftrag des Deutschen Volkshochschul-Verbandes erstellt und steht allen knapp 1.000 Volkshochschulen Deutschlands zur Verfügung. Durch die gemeinsame Nutzung eines einheitlichen Logos steigt der Wiedererkennungswert und gemeinsame Werbekampagnen werden erleichtert.

August 2014
Gemeinsam mit der Ostfriesen-Zeitung führt die VHS Leer in enger Kooperation mit der Berufsakademie Ost-Friesland sowie dem Kreissportbund die erste Sommerhochschule Leer durch. Bei dem Event erhalten Schüler/innen der Sekundarstufe II umfangreiche Orientierungshilfe für das Studium und Einblicke in verschiedene Studiengänge.

November 2015
Mit einem kleinen Festakt feiert die VHS Leer am 23.11.2015 ihr 70-jähriges Bestehen.

2015
Start der Einstiegskurse für Geflüchtete.

Januar 2016
Die VHS mietet die Blinke 55 als zusätzliches Seminargebäude.

15. Juni 2016
Die VHS ist auf Instagram präsent.

Juli 2016
Die VHS ist auf Twitter präsent.

September 2016
Heike-Maria Pilk verlässt die VHS nach zwölf Jahren als Leiterin. Ihr Nachfolger wird Detlev Maaß.

November 2016
Die VHS wird offiziell ein stillfreundlicher Ort.

Februar 2017
Bei der VHS Leer beginnt der mittlerweile 100. Integrationskurs.

2017
Umstellung der Zertifizierung von LQW auf ZAZAVplus; Gütesiegel für Qualifizierungsmaßnahmen in der frühkindlichen Bildung.

2018
Die Online-Lernplattform vhs.cloud geht an den Start und die VHS ist dabei.

20. August 2018
Die VHS wird vom Landkreis Leer als familienfreundlicher Betrieb ausgezeichnet.

Dezember 2018
Das letzte VHS-Magazin wird auf Radio Ostfriesland ausgestrahlt.

2019
Abschluss des ersten Hauptschulkurses für junge Geflüchtete.

20. September 2019
Im Rahmen der Langen Nacht der Volkshochschulen feiern wir im Zollhaus das 100-jährige Bestehen von Volkshochschulen in Deutschland.

Juni 2020
Detlev Maaß verlässt die VHS.

2020
In Kooperation mit dem Landkreis Leer starten wir das Projekt „Digital vor Ort“. Es beinhaltet zahlreiche kostenfreie Schulungen für ehrenatmlich Aktive im Bereich EDV/Digitalisierung.

15. März 2021
Raphaela Huber wird neue Leiterin der VHS Leer.